
Wander und Kulturreise durch Kirgistan – Berge, Nomaden und unvergessliche Weiten
Kirgistan: Im Land der weiten Horizonte
Was Wander und Kulturreise durch Kirgistan – Berge, Nomaden und unvergessliche Weiten ausmacht
- Son Köl See
- Tienshan Gebirge
- Komfortable Unterkünfte und landestypische Verpflegung

Erleben Sie Kirgistan mit dem Landeskenner Thorsten Kutschke
Das Programm
- Tag 1
1. und 2.Tag: Anreise und Hauptstadt Bischkek
Wir fliegen am Nachmittag von Deutschland bzw. Österreich via Istanbul bis nach Bischkek, in die Hauptstadt von Kirgistan. Mit einem Taxi-Shuttle fahren wir vom Flughafen in den frühen Morgenstunden zum Quartier – wir beziehen ein wunderbar gelegenes Hotel im Stadtzentrum und gönnen uns am Nachmittag einen ausgiebigen Rundgang durch die quirlige City. Dabei „ziehen“ wir uns auch Geld am Bankomaten und gönnen uns ein landestypisches Abendessen zur Begrüßung der Gruppe in einer der schönsten „Tschaichanas“ der Stadt. 1 x Übernachtung in Bischkek – jeweils im Doppelzimmer mit Frühstück. Übernachtungshöhe: 900 m
- Tag 3
Konorchek-Canyon und Issyk-Kul-See
ca. 1,5 - 2 StundenNach dem Frühstück im Hotel werden wir von unserem „Überlandbus“ abgeholt – für unseren Transport durchs Land haben wir für die gesamte Zeit einen geräumigen Minibus der befreundeten Agentur ITMC samt Fahrer. Wir verlassen Bischkek ostwärts, sehen bei gutem Wetter rechterhand unserer Strecke die ersten schneebedeckten Berge des Tien-Shan (Himmelsgebirge), die hier in der sogenannten Kyrgyz Range bis über 4000 Meter hoch in den Himmel ragen. Nach ca. 3 Stunden Fahrzeit erreichen wir einen kleinen Pass, an dem wir einen Zwischenstopp einlegen und kleines Wandergepäck schnüren. Ca. 1,5 Stunden Fußmarsch durch einen sehr trockenen Canyon können bei sommerlicher Hitze ein wenig beschwerlich werden, aber das Ziel lohnt die Anstrengung: Wir erreichen den Konorchek-Canyon, in dem wir uns fühlen wie mitten in Utah (aber mit großer Wahrscheinlichkeit mutterseelenallein sind). Danach setzen wir die Fahrt in Richtung Osten fort. An einer „Kantina“ (Raststätte) gibt ́s nach weiteren 20 Minuten Fahrzeit die Möglichkeit für ein kleines Mittagessen. Weiterfahrt zum Issyk-Kul-See, der auch als „Perle Kirgistans“ bezeichnet wird. Der zweitgrößte Hochgebirgs-See der Erde empfängt uns (hoffentlich!) mit seinem strahlend schönen tintenblauen Wasser und lädt uns am Nordufer zu einem Badestopp im warmen, leicht salzhaltigen Wasser ein. Es fühlt sich ein bißchen an, als schwimme man in Milch. Bei klarer Sicht grüßen vom anderen Seeufer die schneebedeckten Gipfel des Tien-Shan, manche weit über 5000 Meter hoch. Am Fuße der Berge nördlich des Sees beziehen wir unser Nachtquartier in einem Hotel oder Guesthouse am Seeufer. Natürlich kann und darf ausgiebig gebadet werden. Unterkunft: Hotel oder Guesthouse / Abendbrot/Frühstück im Hotel. Schlafhöhe: ca. 1800 m
- Tag 4
Karakol am Fuße der Tienshan-Berge
Entlang des Nordufers vom Issyk-Kul fahren wir ostwärts mit ein paar Abstechern in liebliches Gebirgsland bis nach Karakol – Fahrzeit 3-5 Stunden. Mit ein bißchen Glück treffen wir unterwegs die kirgisischen Imker und können frischen Honig kaufen. Oder wir decken uns entlang der kleinen Dorfstraßen mit frischen Aprikosen und Äpfeln ein – frisch aus den Gärten und zehnnmal süßer als wir sie aus mitteleuropäischen Supermärkten kennen! Die Fahrt in Richtung Karakol führt uns über einen Abschnitt der Alten Seidenstrasse durch viele kleine Dörfer, in denen schon zu Sowjetzeiten viele Russen wohnten. Die kleinen Häuser entlang der Dorfstraßen sehen bis heute mehr nach Sibirien denn Orient aus – bunte Behausungen, die uns an die alten russischen Fernseh-Märchen erinnern. Unser Tagesziel Karakol liegt am Fuße der Tienshan-Berge, ein beschauliches Städtchen mit kleinen aber feinen Sehenswürdigkeiten – z.B. die orthodoxe Holzkirche oder auch die Moschee, die eher an Tibet erinnert als an orientalische Baukunst. Unterkunft: Guesthouse oder kleines Hotel inkl. Frühstück. Schlafhöhe: ca. 1800m Spaziergänge entlang der Fahrtroute
- Tag 4
5. bis 9.Tag: Auf in das Tienshan Gebirge
Genug gesessen, ab heute wird gewandert - Tag 5! Wir packen unsere Trekking-Rucksäcke und fahren frühmorgens ins Gebirge. Wir beginnen in einem einsamen Tal neben einem glasklaren Gebirgsbach unsere Wanderung ins Himmelsgebirge. Neben dem Fluß Uyontor können wir auf einer Rundwanderung (ca 17 km / 6-8 Stunden / 700 HM auf und ab) bis an den Fuß des Pik Karakol (5216m) wandern und zum ersten mal richtig eintauchen in die gigantische und einsame Gebirgswelt des Tien-Shan! Abendessen gibt es in unserem Zeltcamp, wo wir auch übernachten – Schlafhöhe etwa 2500m. WICHTIG: Für unsere Wanderungen benötigen wir einen Tagesrucksack (30-40 Liter), in dem wir unsere wichtigsten Utensilien mitführen können (Verpflegung, Trinkflasche, Regenjacke, Mütze, ggf. warmen Fleece o.ä.). Schlafsack, Isomatte, Wärmeklamotten etc. werden auf dem gesamten Trek von einheimischen Trägern transportiert, jeweils von Nachtlager zu Nachtlager! Dazu bitte die zu transportierende Ausrüstung in Beutel/Taschen verpacken, dass sie von den Trägern in große Rucksäcke „gestopft“ werden kann – pro Person ca. 8 max. 10kg!
- Tag 6
Tag 6
Am zweiten Trekking-Tag - Tag 6 -beginnen wir unseren Aufstieg in größere Höhen. zum Ala- Kul-See. Knapp 1300 Höhenmeter müssen wir hinauf, zu einem Gebirgs-See, der garantiert jedes Trekker- und Fotografen-Herz höher schlagen lässt. Wir nehmen uns genügend Zeit zum Durchatmen, machen ausgiebige Pausen unterwegs. 7-10 Stunden kann der Aufstieg dauern, weil die Luft dünner wird… Übernachtet wird in einem vorbereiteten Zeltcamp direkt am See mit Panoramablick über diese zauberhafte Landschaft. Übernachtung im Zelt / Schlafhöhe: ca. 3600 m
- Tag 7
Tag 7
Am Tag 7 haben wir – je nach Wetterlage und Befinden – verschiedene Optionen: Ruhetag und Genießen an einem der schönsten Plätze der Erde zum Beispiel. Oder eine entspannte Tageswanderung unternehmen zu einer Gletscherzunge am Südufer des AlaKul. Oder sogar die Besteigung des Pik Przhevalski (4237m) mit fantastischem Panoramablick über die Tien-Shan-Ketten (keine Kletterausrüstung erforderlich, aber 8 Stunden alpines Bergwandern mit ca 1200 HM insgesamt). ÜN wieder im Zeltcamp
- Tag 8
Tag 8
Am Tag 8 folgt eine anstrengende Wanderetappe über den AlaKul-Pass (3860m) und dann im steilen und deshalb beschwerlichen Abstieg hinunter ins Tal nach Altyn Arshan. Wir werden ca. 8 Stunden unterwegs sein. Achtung: Auf den ersten 3-4 Stunden gibt es KEINE Möglichkeiten, Wasser aufzufüllen! In Altyn Arshan auf 2600m erreichen wir ein Guesthouse – und gönnen uns ein Bad in den heißen Quellen des Tals – rustikal-sowjetisch noch, aber trotzdem eine Wohltat !!! ÜN im Guesthouse / Schlafhöhe 2600m /Abendessen und Frühstück
- Tag 9
Tag 9
Am Tag 9 werden wir in Altyn Arshan abgeholt – und fahren zurück nach Karakol. Übernachtung im Hotel mit Abendessen und Frühstück.
- Tag 10
Fahrtag nach Kochgor
Fahrtag – wir wollen von Karakol bis nach Kochgor (etwa 5-6 Stunden Fahrzeit), unterwegs gibt es Möglichkeiten, noch einmal im Issyk Kul zu baden und im Skazka- Canyon zu wandern – im „Fairytale-Canyon“. Mit etwas Glück können wir unterwegs vielleicht wilde Kamele beobachten! Wir übernachten in einem Guesthouse in der Kleinstadt Kochgor, wo es auch Einkaufsmöglichkeiten gibt, um ggf. Dinge für den persönlichen Bedarf nachzukaufen, oder auch Lebensmittel, Snacks und Getränke. ÜN im Guesthouse mit Frühstück/ Schlafhöhe ca. 1800m
- Tag 11
Zum märchenhaften Son Köl See
Südlich von Kochgor wird Landschaft wieder wilder, von mancher Pass-Höhe bieten sich eindrucksvolle Blicke auf die farbenprächtigen Gebirgsketten. Nachdem wir von der Asphaltstraße abgebogen sind, klettern wir mit unserem Bus über abenteuerliche Serpentinen über den „Pass der 33 Papageien“ hinauf zu einem der schönsten Plateaus in ganz Zentralasien: Wir erreichen den märchenhaften Son-Köl-See, wo wir in einem märchenhaft schön gelegenen Jurten-Camp in der familiären Atmosphäre kirgisischer Nomaden schon erwartet werden. Unterkunft: Übernachtung in Jurten (je 4 - 6 Personen pro Jurte) / Abendbrot. Schlafhöhe: 3000 m
- Tag 11
12. und 13.Tag: Nomadenleben am Son Köl See
Wir verbringen zwei volle Tage im Jurten-Camp am Son Köl und genießen die Gastfreundschaft im Camp – sozusagen mit Vollpension. Langweilig wird es hier nie – wir werden phantastische Licht - Stimmungen und Sternenhimmel genießen, wir gönnen uns traumhafte Ausritte auf den Steppenpferden der Nomaden, beobachten die Reitkünste der Kinder und Erwachsenen, gehen wandern und besuchen in aller Ruhe auch die eine oder andere Nomadenfamilie, um das Leben hier oben auf den Jailoos zu begreifen und zu verstehen. Zeit zum Chillen, Träumen und Entdecken – am vielleicht schönsten See der Welt. Unterkunft: Übernachtung in Jurten (je 4 - 6 Personen pro Jurte) – F/M/A. Schlafhöhe: 3000 m
- Tag 14
Rückfahrt in die Hauptstadt Bischkek
Nach einem späten Frühstück nehmen wir Abschied von den Jurten und vom Son Köl und fahren zurück in die Hauptstadt Bischkek, die wir gegen Abend erreichen. Wir quartieren uns wieder im Hotel ein und suchen uns ein schönes Restaurant fürs gemeinsame Abschieds-Abendessen. Unterkunft: Übernachtung im Hotel incl. Frühstück
- Tag 15
Heimreise nach Deutschland oder Österreich
Es wird leider eine kurze Nacht, je nach Flugverbindung wartet irgendwann zwischen 2:30 und 4:30 das Taxi vor der Tür und bringt uns zum Flughafen. Über Moskau oder Istanbul, je nach Fluggesellschaft, erreichen wir am Nachmittag wieder die Heimat.
Die Route im Überblick
Die nummerierten Punkte zeigen die Etappen Tag für Tag. Lage ungefähr — für die Orientierung, nicht zur Navigation.
Im Preis enthalten
- Flughafentransfer mit Begleitung bei An- und Abreise in Bischkek
- Reisebegleitung durch Landeskenner
- 14 Übernachtungen in den beschriebenen Unterkünften im Doppelzimmer oder Einzelzimmer - in den Jurten in Mehrbettjurte - inklusive Frühstück und an ausgewählten Tagen - siehe Programm - Mittagessen und / oder Abendessen
- Reiseführer und Landeskarte Kirgistan
- 1 Abendessen am An- und Abreisetag in Bischkek
- Alle beschriebenen, geführten Wanderungen, Trekkingtouren und Ausflüge laut Programm
- Alle erforderlichen Transfers während der Rundreise laut Programm
- Transfers und Ausflüge laut Programm mit einem klimatisierten Kleinbus und ortskundigen Fahrer nur für unsere Gruppe
- Truck-Bus 4X4 für An- und Abfahrt Tien-Shan-Trekking
- Träger beim Tien-Shan-Trekk
- örtliche Trekkingguides und Stadtführer zusätzlich zu Führung durch deutschsprachigen Guide während der gesamten Reise
- Besuch aller Sehenswürdigkeiten laut Programm inklusive Eintrittsgelder/Nutzungsgebühren Nationalpark und heiße Quellen
- Flug Berlin oder Wien – Bischkek (über Istanbul oder Moskau) - Berlin oder Wien - Gerne buchen wir Ihnen den passenden Flug zu tagesaktuellen Preisen hinzu.
- Anreisekosten zum Flughafen in Deutschland oder Österreich
- Zuschläge für andere Abflughäfen in Deutschland oder Österreich
- Schlafsäcke/Isomatte für Zeltcamps beim Trekking im Tienshan Gebirge
- nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
- Trinkgelder und Zusatzkosten für fakultative Ausflüge oder Aktivitäten
- persönliche Ausgaben
Verfügbare Reisetermine
Individuelle Termine nach Ihren Wünschen sind jederzeit möglich. Schreiben Sie uns einfach Ihren Wunschtermin.
Eindrücke von dieser Reise
Das sagen unsere Gäste
„Lieber Marko. Die Reise war ein Fest für mich und Tanya und Simon ein ideales Duo. Vielen Dank fürs Organisieren! Liebe Grüße, Rena “
„Guten Tag Marko. Mit unserem neuen Wanderleiter Jan haben wir uns sehr gut verstanden. Dank der kleinen Gruppe konnte das Programm flexibel an Wetter und Wünsche angepasst werden – großes Lob! Mein Highlight in der Zips war die Ihla: anspruchsvoll und wunderschön. Auch der Pieniny-Kamm und die Lesnica-Schlucht am Dunajec haben uns begeistert. Insgesamt hat uns die Reise rundum gefallen. Viele Grüße aus Sachsen, Volker und Sabine“
„Unsere erste Schneeschuh- bzw. Winterwanderwoche – und garantiert nicht die letzte. Tolle Stimmung in der Gruppe, super geführt mit top Ausrüstungstipps und eine herrliche Winterlandschaft.“
„Die Hohe Tatra mit Marko zu entdecken, war ein Geschenk: tolle Berghütten, immer Alternativen bei nicht optimalem Wetter, eine grandiose Landschaft und ein TOP‑Essen. Liebevoll geplant bis ins Detail.“
„Ich kannte bisher nur die Hohe Tatra. Das die Niedere Tatra so beeindruckend ist, hätte ich nie gedacht. Die Einkehr auf der Stefanika Hütte war unvergesslich :-)“
„Die Tatra-Überquerung war das Highlight unseres Wanderjahres. Marko kennt jeden Steig und jede Hütte – wir haben uns jederzeit sicher und bestens aufgehoben gefühlt.“
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